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Archive for April 2010

Durch Überlieferungen ist allseits bekannt, dass seit Jahrtausenden in jedem Kulturkreis Energieheilung in Form von Handauflegen oder ähnlichen Ritualen ausgeübt wird. Der in unserem Kulturkreis wohl bekannteste Energieheiler war Jesus. Da Jesus als Gottes Sohn Kranke geheilt hat, wird oft geglaubt, dass eine besondere Gabe erforderlich sei, um mit Energien zu heilen. Doch jeder Mensch ist in der Lage, seine Kanäle zu öffnen und sich mit  Energien zu verbinden.  Dies erfolgt oft durch sogenannte „Einweihungen“ auf Energie-Heilungs-Ausbildungen.

Diverse Studien beweisen, dass Energieheilung messbar ist, und keine Einbildung.

Dr.Gary Schwartz der University of Arizona, ehemals in Yale als Professur für Psychartrie und Psychologie tätig, hat sich jahrelang der Erfoschung von Energieheilung gewidmt. Es ist bereits bekannt, dass lärmgestresste Ratten eine erhöhte Gefäßporösität (GP) entwickeln. In einem Versuch wollte er herausfinden, ob Reiki in der Lage ist, die GP bei Ratten zu verringern.

Dazu nahm er Ratten in 4 Gruppen auf. Eine Kontrollgruppe, die keinem Lärm ausgesetzt wurde; eine Gruppe, die Lärm ausgesetzt wurde; eine Gruppe, die Lärm ausgesetzt und von ungeschulten „Therapeuten“ mit Schein-Reiki behandelt wurde & eine Gruppe, die Lärm ausgesetzt war und echte Reikibehandlungen erhielt.

Das Ergebnis des Versuchs war, dass „echtes“ Reiki die Gefäßporösität von lärmgestressten Ratten um 2/3 verbesserte. Ausserdem war das“ echte“ Reiki im Vergleich zu „unechtem“ Reiki doppelt so wirksam.

Gruppe 1 (ohne Lärm): GP = 0,5

Gruppe 2 (mit Lärm): GP =3

Gruppe 3 (mit Lärm & Schein-Reiki): GP= 2.1

Gruppe 4 (mit Lärm & „echtem“ Reiki“ ) GP=1.2

Schlussfolgernd kann man sagen, dass es eine echte heilsame Wirkung von Reiki nachzuweisen war, jedoch nur die bloße Anwesenheit eines Menschen, der sich mit „unechtem“ Reiki um die Ratten kümmerte, schon eine erhebliche Gesundheitsverbesserung erzeugen konnte.

Energieheilung und die klassiche Magnetfeldtherapie sind sich erstaunlich ähnlich.

Dass Energieheilung  sich auch quantitativ erfassen lässt, bewies der Wissenschaftler Dr. John Zimmermann (1990) in seinen Studien mit Therapeutic-Touch Praktizierenden. Er maß eine niederfrequente biomagnetische Aktivität der Hände im Bereich von 0,3-30 Hertz. Erstaunlich ist, dass die  in der Magnetfeld-Therapie eingesetzen Geräte von Schuldmedizinern im  ähnlichen Hertz-Bereich arbeiten. Die Einwirkung von Frequenzen von 2 Htz – 15 Htz  erzeugen laut Sisken & Walker (1995)  eine Regerenation von Nerven, Bändern, Knochen und  tragen zur Vermehrung von Fybroblasten bei, die für die Wundheilung von Bedeutung sind.

Dr. Robert Becker der New York University fand heraus, dass das Biomagnetfeld von Händen von Reiki Praktizierenden ungefähr 1000 x stärker als das stärkste Biomagnetfeld im Körpers und dass Ungeübte nicht dazu fähig seien, solch ein Biomagnetfeld zu erzeugen.

Diese Studien zeigten , dass alles in uns ist, was wir zur Selbstheilung benötigen. Wir brauchen keine Geräte, sondern müssen nur unsere Kanäle öffnen, um universelle Energien für die Heilung zu nutzen. Wie bei den Ratten ersichtlich, ist die Umsorgung, das “ sich Kümmern“ jedoch genauso wichtig wie die Energieheilung selbst.

Auch die reine Kraft der Gedanken kann, wie es sich im Placebo- und Noceboeffekt zeigt, den Körper direkt in die Heilung oder Krise befördern. So kann im Fall eines Placebo eine Schein-OP die Selbstheilung von Athrose anregen und im Fall eines Nocebo-Effekts ein allergische Reaktion durch Plastikblumen ausgelöst werden (wenn der Allergiker daran glaubt, die Blumen seien echt).

Weiterführende Informationen zu Reconnective Healing finden Sie hier

Einen weiterführenden Artikel über Studien zu Reiki finden Sie hier

Quellen:

– Gary E. Schwartz, PhD. – The Energy Healing Experiments, Atria Books, New York 2007

– James L. Oschman, Energiemedizin, Elsevier GmbH, München

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Angst ist überlebenswichtig. Stand ein Steinzeitmensch vor einem Tiger, musste er  kämpfen oder flüchten, um sein Überleben zu sichern. Das Stresshormon Adrenalin wird produziert, was den Herzschlag und den Blutdruck erhöht, Energiereserven werden mobilisiert. Genauso müssten wir im Falle eines körperlichen Angriffs agieren, um uns zu schützen. Doch in den wenigsten Fällen kommt es heutzutage zu solch lebensbedrohlichen Situationen – dennoch gehören Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland – ca. 15 % leiden darunter. Einen Test, ob Sie unter einer Angststörung leiden, finden Sie hier . Falls Sie eine Angststörung bei sich feststellen, ist es ratsam, sich schnell psychologische Hilfe zu holen. Denn die Ausschüttung der Neurotransmitter kann sich verselbstständigen, sodass permanent Stresshormone ausgeschüttet werden, auch in angstfreien Situationen. Laut Alvaro Pascual-Leone, der medizinischen Fakultät der Havard University, können wir die Anatomie unseres Gehirns schon allein durch unsere Vorstellung beeinflussen. Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob es eine Situation real erlebt oder ob sie in der Vorstellung abläuft. Bei einer generelisierten Angststörung z.B. ist Sorge der ständige Begleiter, und somit werden auch ständig Stresshormone ausgeschüttet, welche das Gehirn regelrecht traineren, weiterhin in diese Richtung zu agieren. Zur Behandlung von irrationalen Ängsten eignet sich die energetische Psychotherapie hervorragend siehe hier

Bei Phobien oder  spezifischen Ängsten ist es verständlich, dass Betroffene ihre Ängste so schnell wie möglich loswerden werden möchten, Strategien an den Tag legen, wie sie die Situationen, die zu Todesangst, Muskelverspannungen, Herzrasen und Schwitzen führen, vermeiden können. Die Konzequenz ist leider oft ein Ausschluss aus der Gesellschaft, weil öffentliche Plätze wie Busse,Kaufhäuser und Konzerte nicht besucht werden können, wodurch das Selbstbewußtsein sinkt und Depressionen meist Begleiterscheinungen sind.

Dennoch ist es ratsam, genauer hinzuschauen,warum diese Ängste da sind. Meistens basieren die Ängste der Erwachsenen auf die Ängste der Kindheit. Wir sehen sozusagen durch die Brille eines 4.-Jährigen. Bei einer Eifersuchtsattacke, weil der Partner auf der Party zu lange mit der attraktiven Dame redet, meldet sich eigentlich das innere Kind und schreit: Ich hatte immer so Angst, dass Mama mich allein lässt! Das könnte mir jetzt wieder drohen!! Dies ist ein Programm, welches damals durchaus nützlich war. Als kleiner hilfloser Säugling haben wir Strategien entwickelt, um um die Aufmerksamkeit der Mutter zu buhlen. Schließlich sicherte sie unser Überleben mit ihrer Wärme und Milch in der Brust. Doch nun sind wir erwachsen und können für uns selbst sorgen – nur das Unterbewußtsein hat diese Lektion noch nicht verstanden – muss nachsitzen und lernen, dass immer noch das überholte Programm läuft. Das Unterbewußtsein ist wie ein Kind, man muss ihm immer und immer wieder liebevoll bei  Herausforderungen zur Seite stehen. Genau so ist es bei aufkommender Angst. Schau Dein inneres Kind an und sag´ ihm: Wir sind in Sicherheit und alles ist  gut. Du bist erwachsen und kannst es trösten, wenn es die Welt mal wieder nicht versteht. Bringe Deinem inneren Kind Verständnis entgegen bis es lernt, dass man vor einem Tiger in einem Kinofilm keine Angst haben braucht. Wir haben nur Angst vor unseren inneren Bildern, schlechten Erfahrungen. Aber dies ist nicht die Realitiät, nicht der wirkliche Moment. Schau genau hin – welchen Wunsch erzeugt Deine Angst? Denn Wünsche sind das Gegenteil von Ängsten. Wenn ich mir einen Hund wünsche, habe ich im tiefsten Inneren vielleicht das Bedürfnis nach einem treuen Begleiter, der mich so akzeptiert, wie ich bin – vor dem ich mich nicht verstellen muss. Genauso kann man jeden Wunsch „herunterdividieren“ auf ein Bedürfnis, auf ein Mangelgefühl Deines inneren Kindes. Wenn Du Deine Ängste verstehen lernst, brauchst Du auch keine Angst mehr vor ihnen haben, da sie auf Erinnerungen basieren – nicht mehr.

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In der klassischen Verhaltenstherapie müssen sich Menschen mit Phobien oft in zahlreichen Sitzungen mit dem gefürchteten Objekt konfrontieren.  Für viele Betroffene kommt  eine solche Therapie deshalb nicht in Frage; falls doch, sind sie währenddessen oft großem Stress und Ängsten ausgesetzt.

Bei der Anwendung der „Tapas Akupressur Technik“ (TAT) ist diese Exposition nicht nötig, jedoch.., sie ist hoch wirksam! Durch das Halten von Akupressurpunkten, die das Sehzentrum und die Sehrinde stimulieren, kann dieses Erlebnis in ein anderes Hirnareal abgelegt, verarbeitet -und aus dem Emotionszentrum heraus befördert werden.

Menschen, die unter Phobien leiden, fürchten sich vor einem ganz bestimmten Objekt: wie z.B.Spinnen und Mäusen; oder vor bestimmten Situationen, wie dem Fliegen oder der Zahnarztbehandlung. Diese Phobien rühren oft von  einem „Mini-Trauma“ , einer Art Schock-Moment her. Eine Situation kommt völlig unerwartet und überrascht uns (Spinne, Maus, Blut, Erbrochenes) oder wir fühlen uns ausgeliefert (Flugzeug, Zahnarzt). Daraus entwickelt sich eine Vermeidungstaktik, die zum Teil erhebliche gesundheitliche, soziale oder wirtschaftliche Folgen haben kann:

Ein unter Flugangst leidender Mensch kann seine Dienstreisen nicht wahrnehmen, ein Spinnen-Phobiker steht ständig unter Strom, weil irgendwo eine Spinne „lauern“ könnte und ein Zahnarzt-Phobiker leidet nach Jahren der Vermeidung unter kranken Zähnen.

Oft sind sich die Betroffenen dessen bewußt,dass keine „echte“ Gefahr besteht, sie können sich jedoch nicht gegen ihre Besorgnis wehren. Es bringt deshalb wenig, einem Phobiker Statistiken oder Wahrscheinlichkeitsrechnungen  zu erläutern, bzw ihm zu erklären, wie real die momentane Gefahr ist, dass eine Spinne unter seinem Bett sitzt – er fühlt sich dadurch noch mißverstandener.

Meistens führt der real erfahrene Schock-Moment, in dem die Spinne tatsächlich auf dem Kopfkissen saß und die Person sich zu 150 % ekelte und fürchtete, zu einer Phobie. Nur konnte das Gehirn nicht verarbeiten, dass diese Situation nun vorbei ist und keine Gefahr mehr besteht. Die Emotion ist sozusagen „steckengeblieben“, anstatt sich im Archiv der bewältigten Momente des Lebens abzulegen . TAT tut genau dieses, sodass das Erlebte aus einer entspannten Perspektive wahrgenommen werden kann, imVertrauen darauf, dass alles „gut“ ist – wie es war, und auch in Zukunft bleiben wird.

Ich setze TAT auch erfolgreich bei Traumata, bei belastenden Gefühlen, wie  allgemeiner Ängste, Traurigkeit sowie bei körperlichen Beschwerden wie Unverträglichkeiten und Allergien ein.

Einen weiterführenden Link über die Ursprünge und Therapiemöglichkeiten der Spinnenphobie finden Sie hier

Weiterführende Informationen zu TAT finden Sie auf meiner Website raumzurseele.de oder auf englisch unter tatlife.com

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