Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for Mai 2010

Bisher sind den meisten Menschen nur die Mager- bzw. Fettsucht und die Bulimie als Essstörung bekannt. Seit dem Bio-Boom in den letzten Jahren ist jedoch die sogenannte Orthorexie (orthos= richtig; orexis = Appetit) zusätzlich in den Mittelpunkt gerückt. Nicht die Menge der aufgenommenen Nahrung ist entscheidend, sondern die Qualität. So sind Betroffene darauf fixiert, nur vollwertige Nahrung ohne Zusatzstoffe und Pestizide zu sich zu nehmen – das Verspeisen von Currywurst und Pommes am Eck-Imbiss wird als regelrechte Bedrohung angesehen. Teilweise werden soziale Verbindungen zu Schnitzelessern und Alkoholkonsumenten nicht mehr aufrechterhalten und Essenseinladungen abgelehnt. Im schlimmsten Fall entsteht soziale Isolation und damit verbundene Depressionen.Viele „Orthorektiker“ glauben dennoch, auf dem richtigen Weg zu sein und verspüren kaum Leidensdruck. Das orthorektische Essverhalten beginnt häufig mit dem Wunsch, seinen Gesundheitszustand zu verbessern oder Krankheiten zu bekämpfen. Auch Lebensmittelskandale oder strenge Diätvorschriften in den Medien können dieses Verhalten auslösen. Aus dem normalen Essverhalten entwickelt sich Gesundheitsfanatismus. Teilweise können Orthoretiker nur zu Hause ihre Mahlzeiten zubereiten, um die Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu haben.

Auf der sicheren Seite fühlen sie sich im Bioladen. Stiftung Warentest hat jetzt Bioprodukte getestet mit dem Ergebnis, dass Bioprodukte qualitativ nicht besser sind als herkömmliche Produkte – mit dem Unterschied, dass keine oder kaum Pestizidbelastung nachzuweisen sind. Aber sind Pestizide denn wirklich gefährlich? Bei der Recherche zeigt sich, dass es zig verschiedene Meinungen gibt. Der Eine (Bsp. Greenpeace) verteufelt Pestizide als extrem gesundheitsschädlich und handelt höchstwahrscheinlich im Interesse des Naturschutzes. Andere bagatallisieren die Folgen von Pestiziden im Körper. Welchen Quellen man glauben soll, wird man nie herausfinden, da oft nicht zu ersehen ist, ob der Autor den Artikel aus Eigeninteresse verfasste.

Wie geht man nun an das Problem heran?  Die rationale Erklärung, dass die Wahrscheinlichkeit höher liegt  in einen Autounfall verwickelt zu sein, als an angeblich krankmachenden Stoffen zu sterben, macht bei den Verängstigten keinen Eindruck, obwohl sie jeden Tag sorgenfrei Auto fahren. Zu groß ist die Verunsicherung des Nicht-Einschätzen-Könnens.

Generell sollte man das Problem jedoch allgemeiner sehen. Die Angst, keine Kontrolle mehr über seine Umwelt zu haben, nimmt immer mehr zu. Dies zeigt sich auch an der steigenden Anzahl von Allergien. Das Unterbewußtsein sagt sich: Kann ich meiner Umwelt noch  trauen? Lieber nicht! Ich muss mich vor Außeneinwirkungen schützen! Bei der Orthorexie ist es das Gleiche. Auch Allergien sind oft eine Entscheidung des Unterbewußtseins, sich nicht mehr von der Aussenwelt attackieren zu lassen. Will man hier positive Erfolge erzielen, ist die Auflösung emotionaler Fixierungen mit den Methoden der energetischen Psychotherapie erfolgversprechend. Durch die Fokussierung auf die Ängste und das Halten und Klopfen von Meridianpunkten oder die Durchführung von Augenbewegungsmethoden lassen sich die Energieblockaden auflösen.

Lesen Sie dazu mehr über die Tapas Akupressur Technik und über Psychokinesiolgie nach Klinghardt auf meiner Website www.raumzurseele.de

Hier noch ein Buchtipp über das Thema Orthorexie

Read Full Post »