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Archive for Februar 2011

Was bewirkt das „Sich Gedanken machen“ in uns? Wir werden ungeduldig, und erwarten, dass sich bitte, am besten morgen, schnell die Situation ändern soll. Doch wer bestimmt, dass wir für diese Veränderung schon bereit sind? Wir selbst? Oder unsere Mitmenschen, die es doch nur „gut“ mit uns meinen?

Die unvorhersehensten, schönsten Geschenke des Fortschritts bekommen wir, wenn wir nichts erwarten – das Wie, Wann, und das mit Wem ausschalten. Dann vertrauen wir den Wunsch, eine positive Wendung in unserem Leben zu erfahren, einer höheren Kraft an, die die perfekte Konstellation des Geschehens für uns schnitzt. So perfekt, dass wir uns so etwas nie hätten selbst ausdenken können.
Wir geben uns hin. Diese Hingabe hat die Furcht hinter sich gelassen, die schmerzlichen Erlebnisse unseres Lebens bejaht. Wir geben uns der Zukunft mit Vertrauen hin, voller Akzeptanz, für was auch immer kommen mag, ob es sich gut oder schlecht anfühlt wird. Die Situation wird perfekt sein, so perfekt, dass wir uns so etwas nie hätten selbst ausdenken können.

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Viele gehen schon, wenn sie noch stehen,
arbeiten, oder essen schon, wenn sie noch gehen

Gehe, wenn Du gehst,
stehe, wenn Du stehst,
arbeite, wenn Du arbeitest,
iss, wenn Du isst

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Wie fühlt es sich an, wenn uns jemand „vergibt“? Es schwächt uns, da wir uns schuldig fühlen. Wir sind in die Kategorie „Gut“ und „Böse“ eingeordnet worden. Der Ausspruch „Ich vergebe Dir“ kommt einer Verurteilung gleich und zerstört die Beziehung, statt dass es sie nährt. Obwohl wir einen Menschen lieben, kommt es vor, dass wir ihn verletzen. Sind wir deswegen „böse“? Die Nachsicht ist die bessere Art der Vergebung. Man übergeht, was war. Wenn der Schmerz jedoch so groß ist, dass ein Mensch uns immer wieder etwas „antut“, können wir in unser eigenes Familiensystem und unsere Geschichte schauen. Wir können uns fragen, warum wir in so eine Lebenssituation geraten sind. Was soll dieser Mensch für uns erfüllen, und – kann er das wirklich erfüllen? Wenn Du bei Dir schaust, wird Dein Herz weit.

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Güte kommt von gut. Wer gütig ist, der will dem anderen Gutes, ohne etwas von ihm zu fordern oder zu erwarten. Die Güte hält Abstand. Sie scheint von Ferne. Sie tritt dem anderen nicht nahe. Sie ist nachsichtig, jenseits der Moral und in diesem Sinne a-moralisch. Sie will nichts verändern. Sie bejaht den anderen, wie er ist, doch ohne es zu sagen. Sie ist nur da.

In der Nähe gütiger Menschen fühlen wir uns wohl. Ihre Güte macht auch uns milder, menschlicher, einfach durch ihre Gegenwart. Die Güte ist wie mildes Licht am Abend, das die scharfen Konturen verschwimmen lässt. Kein Wunder, dass wir diese Güte vor allem bei älteren Menschen finden, die ihre früheren Erwartungen und Träume schon lange hinter sich gelassen haben und die warten konnten, bis vieles, das sich zuerst als bedrohlich erwies, von selbst vorüberging, und die dankbar sind, das auch das wirklich Bedrohliche an ihnen vorüberging.

Güte ist daher vor allem Gelassenheit, Einklang mit der Vergangenheit und Zukunft. Sie ist die Schwester der Weisheit.

Quelle:hellingerschule.com

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Gelassen ist, wer etwas lassen kann. Zum Beispiel eine Sorge, die Aufruhr des Herzens nach einer Kränkung, einer Demütigung, einer Verleumdung. Gelassen ist auch, wer alte Träume, alte Ansprüche, alte Vorwürfe zurücklassen und damit seine Herz von ihnen frei machen kann, sodass es ruhig, gefasst und für das jetzt Mögliche und Geschenkte bereit ist. Gelassen ist daher auch, wer verzeiht im Sinne von etwas vorbei sein lassen, ohne etwas nachzutragen. Diese Gelassenheit ist Kraft ohne Emotionen, gesammelte Bereitschaft f ür das Kommende und für das Jetzt.

 

Quelle: hellingerschule.com

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„Ich kann nur gegen etwas sein, was tief in mir mein Begehren ist. Siehe Deinen Feind, Deinen Schatten als besten Freund an, denn er erzählt Dir, wovor Du noch die Augen verschliessen willst.“

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Mein Spruch des Tages für Dich:

Anstatt Dich darauf zu beschränken, die äusseren Umstände und das Leben anderer Menschen zu verbessern, schaue nach innen und erforsche Dein eigenes Territorium von unerfüllten Bedürfnissen und Limitationen. Denn wie innen, so aussen.

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