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Archive for April 2011

In der Partnerschaft, aber auch mit unseren Eltern oder im Alltag steht oft die Erwartung im Vordergrund, dass mir mein Gegenüber Aufmerksamkeit, Zuneigung, Liebe, sexuelle Initiative etc. geben muss. Dies ist eine passive Haltung und führt nicht zum dem, was wir uns erhoffen, da wir den Mangel fokussieren. Die Hoffnung ist, dass wir etwas bekommen, was uns vervollständigt. Wenn wir unsere Erwartungen für uns behalten, baut sich nach und nach eine Mauer der Enttäuschung und der erneuten Bestätigung auf, dass die Welt lieblos sei. Wenn wir äußern, was wir uns wünschen, gerät unser Gegenüber oft in einen Erwartungsdruck, der nicht erfüllt werden kann. Wenn die Person es aber dann trotzdem versucht, haben wir das Gefühl, sie mache dies nur uns zuliebe, was dann wiederrum nur halb so schön ist. So entsteht eine Resignationsschleife, Du ziehst Dich zurück, damit Dein Partner oder Freund nichts mehr von Dir nehmen kann. Im schlimmsten Fall beginnen dann Machtkämpfe, und die Trauer und Enttäuschung wandelt sich in Schuldzuweisung, Wut, Aggression und Hass um.

Die alten Mayas sehen die Lösung dieses Dilemmas, indem sie die Art des Liebens des Hundes betrachten. Im Tzolkin Kalender teilten sie das Universum in 20 wesentliche Qualitäten (Archetypen) ein. Ok (Hund) ist eines davon. Der Hund hat den größten Wunsch, seine Liebe mit jemand zu teilen, damit sie ihm zurückgeschenkt wird. Wie wir aus der tiergestützten Therapie wissen, weicht er sogar Autisten auf und bringt frischen Wind in leblose, fade Altersheime. Aber wie hat der Hund im Gegensatz zu uns Menschen die Kapazität dazu, Tag ein Tag aus, immer wieder seine Liebe zu schenken? Er weiß im tiefsten Inneren, dass er ein göttliches Wesen von Schönheit ist, so wie wir das noch als kleine Kinder wußten, wo wir unser Lächeln mit jedem geteilt haben. Um dieses Wissen, dass wir im tiefen Inneren so, wie wir sind, richtig sind, zurückzuerlangen, müssen wir diese verunsicherenden Situationen energetisch verarbeiten, wo uns durch Menschen einmal das Gegenteil vermittelt wurde. So können wir, wie der Hund, den ersten Schritt machen, ohne die Angst, wieder zurückgewiesen zu werden. Dies funktioniert am besten durch Techniken wie Tapas Akupressur Technik, Psychokinesiologie bzw. EMDR. Mit diesen Techniken wird das Erlebnis aus dem lymbischen System, unserem Gefühlszentrum herausgelöst, sodass wir immer weniger an unserem Glauben haften, dass wir falsch, schlecht oder nicht liebenswert sind.

Eine andere wirkungsvolle Art und Weise, ausgeglichen und energetisch aufgetankt durch das Leben zu gehen, ist die Wiederentdeckung Deines Atems, auf Maya (Ik). Nur 5-10 Minuten, zweimal täglich Lebensenergie kräftig ein- und ausatmen, können Dich kraftvoller und zufriedener machen – Dich mit der Fähigkeit ausstatten, den Zeitungsverkäufer anzulächeln oder einem Menschen im Kaufhaus-Eingang die Tür aufzuhalten. Diese einzelne Aktion übt einen Dominoeffekt aus und breitet sich auf die ganze Gesellschaft aus. Auch wenn jemand nicht direkt zurücklächelt, weißt Du, dass es sein Herz für eine Millisekunde erwärmt hat, und das Samenkorn in ihm wurde einmal mehr mit Quellwasser begossen, um irgendwann zu gedeihen.
Manik , auf Maya (Hand), ist die wahrhafte Möglichkeit in Form einer Berührung oder Umarmung für jeden Einzelnen Liebe weiterzugeben. In einer echten Umarmung steckt vielfach mehr Heilungspotential, als in dem besten Medikament. Deine Mutter hat Dich nie umarmt oder Du kannst Dich an so einen liebevollen Moment nicht erinnern? Oder es hat sich mit der Zeit eine Hemmschwelle aufgebaut, sie tief und länger zu umarmen, Dich wie ihr Kind zu fühlen? Visualisiere es und erneuere Deine Vergangenheit! Dein Gehirn kennt nicht den Unterschied zwischen real Erlebtem und Imaginisiertem. Das erste Zeichen, im Tzolkin Kalender ist Imix (Mutterbusen) und besagt, dass jeglicher Anfang die Vereinigung mit der schöpferischen mütterlichen Energie ist. Ohne die vollkommende Annahme und Würdigung meines Lebens, das mir meine leibliche Mutter geschenkt hat, ist es schwer, die anderen Aspekte zu leben. Visualisiere, wie Du direkt nach der Geburt auf ihrer Mutterbrust liegst, von der süßen, nährenden Milchquelle trinkst und vertrauensvoll an ihrer warmen Brust liegst und einschläfst. Tue dies immer wieder. Je tiefer Deine Erfahrung der Einheit ist, desto mehr können schmerzhafte Erinnerungen von Trennung und Verlustangst verblassen. Dein Inneres wird aufweichen, was Deine Mutter spüren wird, wenn Du sie das nächste Mal siehst. Dies wird auch ihr Herz ein Stück weit mehr öffnen, und so kommst Du in die Kraft, ihr Kind sein zu dürfen, Dich fallen zu lassen und bei ihr Kraft zu tanken. Sie wird Deinen Respekt vor ihrer inneren Größe, den Du ihr entgegenbringst, spüren und Dir mehr Liebe schenken, wodurch Du in Beruf und Partnerschaft mehr Ausgeglichenheit und den Wunsch zum Dienen und Weitergeben dieser Liebe erlangen wirst.

Quelle auf Youtube:

Nah Kin – 2012 und das Kalenderwissen der Maya _04-10.avi
Nah Kin – 2012 und das Kalenderwissen der Maya _05-10.avi
Nah Kin – 2012 und das Kalenderwissen der Maya _06-10.avi

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