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Archive for the ‘Ängste, Phobien’ Category

Bisher sind den meisten Menschen nur die Mager- bzw. Fettsucht und die Bulimie als Essstörung bekannt. Seit dem Bio-Boom in den letzten Jahren ist jedoch die sogenannte Orthorexie (orthos= richtig; orexis = Appetit) zusätzlich in den Mittelpunkt gerückt. Nicht die Menge der aufgenommenen Nahrung ist entscheidend, sondern die Qualität. So sind Betroffene darauf fixiert, nur vollwertige Nahrung ohne Zusatzstoffe und Pestizide zu sich zu nehmen – das Verspeisen von Currywurst und Pommes am Eck-Imbiss wird als regelrechte Bedrohung angesehen. Teilweise werden soziale Verbindungen zu Schnitzelessern und Alkoholkonsumenten nicht mehr aufrechterhalten und Essenseinladungen abgelehnt. Im schlimmsten Fall entsteht soziale Isolation und damit verbundene Depressionen.Viele „Orthorektiker“ glauben dennoch, auf dem richtigen Weg zu sein und verspüren kaum Leidensdruck. Das orthorektische Essverhalten beginnt häufig mit dem Wunsch, seinen Gesundheitszustand zu verbessern oder Krankheiten zu bekämpfen. Auch Lebensmittelskandale oder strenge Diätvorschriften in den Medien können dieses Verhalten auslösen. Aus dem normalen Essverhalten entwickelt sich Gesundheitsfanatismus. Teilweise können Orthoretiker nur zu Hause ihre Mahlzeiten zubereiten, um die Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu haben.

Auf der sicheren Seite fühlen sie sich im Bioladen. Stiftung Warentest hat jetzt Bioprodukte getestet mit dem Ergebnis, dass Bioprodukte qualitativ nicht besser sind als herkömmliche Produkte – mit dem Unterschied, dass keine oder kaum Pestizidbelastung nachzuweisen sind. Aber sind Pestizide denn wirklich gefährlich? Bei der Recherche zeigt sich, dass es zig verschiedene Meinungen gibt. Der Eine (Bsp. Greenpeace) verteufelt Pestizide als extrem gesundheitsschädlich und handelt höchstwahrscheinlich im Interesse des Naturschutzes. Andere bagatallisieren die Folgen von Pestiziden im Körper. Welchen Quellen man glauben soll, wird man nie herausfinden, da oft nicht zu ersehen ist, ob der Autor den Artikel aus Eigeninteresse verfasste.

Wie geht man nun an das Problem heran?  Die rationale Erklärung, dass die Wahrscheinlichkeit höher liegt  in einen Autounfall verwickelt zu sein, als an angeblich krankmachenden Stoffen zu sterben, macht bei den Verängstigten keinen Eindruck, obwohl sie jeden Tag sorgenfrei Auto fahren. Zu groß ist die Verunsicherung des Nicht-Einschätzen-Könnens.

Generell sollte man das Problem jedoch allgemeiner sehen. Die Angst, keine Kontrolle mehr über seine Umwelt zu haben, nimmt immer mehr zu. Dies zeigt sich auch an der steigenden Anzahl von Allergien. Das Unterbewußtsein sagt sich: Kann ich meiner Umwelt noch  trauen? Lieber nicht! Ich muss mich vor Außeneinwirkungen schützen! Bei der Orthorexie ist es das Gleiche. Auch Allergien sind oft eine Entscheidung des Unterbewußtseins, sich nicht mehr von der Aussenwelt attackieren zu lassen. Will man hier positive Erfolge erzielen, ist die Auflösung emotionaler Fixierungen mit den Methoden der energetischen Psychotherapie erfolgversprechend. Durch die Fokussierung auf die Ängste und das Halten und Klopfen von Meridianpunkten oder die Durchführung von Augenbewegungsmethoden lassen sich die Energieblockaden auflösen.

Lesen Sie dazu mehr über die Tapas Akupressur Technik und über Psychokinesiolgie nach Klinghardt auf meiner Website www.raumzurseele.de

Hier noch ein Buchtipp über das Thema Orthorexie

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Angst ist überlebenswichtig. Stand ein Steinzeitmensch vor einem Tiger, musste er  kämpfen oder flüchten, um sein Überleben zu sichern. Das Stresshormon Adrenalin wird produziert, was den Herzschlag und den Blutdruck erhöht, Energiereserven werden mobilisiert. Genauso müssten wir im Falle eines körperlichen Angriffs agieren, um uns zu schützen. Doch in den wenigsten Fällen kommt es heutzutage zu solch lebensbedrohlichen Situationen – dennoch gehören Angststörungen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland – ca. 15 % leiden darunter. Einen Test, ob Sie unter einer Angststörung leiden, finden Sie hier . Falls Sie eine Angststörung bei sich feststellen, ist es ratsam, sich schnell psychologische Hilfe zu holen. Denn die Ausschüttung der Neurotransmitter kann sich verselbstständigen, sodass permanent Stresshormone ausgeschüttet werden, auch in angstfreien Situationen. Laut Alvaro Pascual-Leone, der medizinischen Fakultät der Havard University, können wir die Anatomie unseres Gehirns schon allein durch unsere Vorstellung beeinflussen. Das Gehirn kann nicht unterscheiden, ob es eine Situation real erlebt oder ob sie in der Vorstellung abläuft. Bei einer generelisierten Angststörung z.B. ist Sorge der ständige Begleiter, und somit werden auch ständig Stresshormone ausgeschüttet, welche das Gehirn regelrecht traineren, weiterhin in diese Richtung zu agieren. Zur Behandlung von irrationalen Ängsten eignet sich die energetische Psychotherapie hervorragend siehe hier

Bei Phobien oder  spezifischen Ängsten ist es verständlich, dass Betroffene ihre Ängste so schnell wie möglich loswerden werden möchten, Strategien an den Tag legen, wie sie die Situationen, die zu Todesangst, Muskelverspannungen, Herzrasen und Schwitzen führen, vermeiden können. Die Konzequenz ist leider oft ein Ausschluss aus der Gesellschaft, weil öffentliche Plätze wie Busse,Kaufhäuser und Konzerte nicht besucht werden können, wodurch das Selbstbewußtsein sinkt und Depressionen meist Begleiterscheinungen sind.

Dennoch ist es ratsam, genauer hinzuschauen,warum diese Ängste da sind. Meistens basieren die Ängste der Erwachsenen auf die Ängste der Kindheit. Wir sehen sozusagen durch die Brille eines 4.-Jährigen. Bei einer Eifersuchtsattacke, weil der Partner auf der Party zu lange mit der attraktiven Dame redet, meldet sich eigentlich das innere Kind und schreit: Ich hatte immer so Angst, dass Mama mich allein lässt! Das könnte mir jetzt wieder drohen!! Dies ist ein Programm, welches damals durchaus nützlich war. Als kleiner hilfloser Säugling haben wir Strategien entwickelt, um um die Aufmerksamkeit der Mutter zu buhlen. Schließlich sicherte sie unser Überleben mit ihrer Wärme und Milch in der Brust. Doch nun sind wir erwachsen und können für uns selbst sorgen – nur das Unterbewußtsein hat diese Lektion noch nicht verstanden – muss nachsitzen und lernen, dass immer noch das überholte Programm läuft. Das Unterbewußtsein ist wie ein Kind, man muss ihm immer und immer wieder liebevoll bei  Herausforderungen zur Seite stehen. Genau so ist es bei aufkommender Angst. Schau Dein inneres Kind an und sag´ ihm: Wir sind in Sicherheit und alles ist  gut. Du bist erwachsen und kannst es trösten, wenn es die Welt mal wieder nicht versteht. Bringe Deinem inneren Kind Verständnis entgegen bis es lernt, dass man vor einem Tiger in einem Kinofilm keine Angst haben braucht. Wir haben nur Angst vor unseren inneren Bildern, schlechten Erfahrungen. Aber dies ist nicht die Realitiät, nicht der wirkliche Moment. Schau genau hin – welchen Wunsch erzeugt Deine Angst? Denn Wünsche sind das Gegenteil von Ängsten. Wenn ich mir einen Hund wünsche, habe ich im tiefsten Inneren vielleicht das Bedürfnis nach einem treuen Begleiter, der mich so akzeptiert, wie ich bin – vor dem ich mich nicht verstellen muss. Genauso kann man jeden Wunsch „herunterdividieren“ auf ein Bedürfnis, auf ein Mangelgefühl Deines inneren Kindes. Wenn Du Deine Ängste verstehen lernst, brauchst Du auch keine Angst mehr vor ihnen haben, da sie auf Erinnerungen basieren – nicht mehr.

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In der klassischen Verhaltenstherapie müssen sich Menschen mit Phobien oft in zahlreichen Sitzungen mit dem gefürchteten Objekt konfrontieren.  Für viele Betroffene kommt  eine solche Therapie deshalb nicht in Frage; falls doch, sind sie währenddessen oft großem Stress und Ängsten ausgesetzt.

Bei der Anwendung der „Tapas Akupressur Technik“ (TAT) ist diese Exposition nicht nötig, jedoch.., sie ist hoch wirksam! Durch das Halten von Akupressurpunkten, die das Sehzentrum und die Sehrinde stimulieren, kann dieses Erlebnis in ein anderes Hirnareal abgelegt, verarbeitet -und aus dem Emotionszentrum heraus befördert werden.

Menschen, die unter Phobien leiden, fürchten sich vor einem ganz bestimmten Objekt: wie z.B.Spinnen und Mäusen; oder vor bestimmten Situationen, wie dem Fliegen oder der Zahnarztbehandlung. Diese Phobien rühren oft von  einem „Mini-Trauma“ , einer Art Schock-Moment her. Eine Situation kommt völlig unerwartet und überrascht uns (Spinne, Maus, Blut, Erbrochenes) oder wir fühlen uns ausgeliefert (Flugzeug, Zahnarzt). Daraus entwickelt sich eine Vermeidungstaktik, die zum Teil erhebliche gesundheitliche, soziale oder wirtschaftliche Folgen haben kann:

Ein unter Flugangst leidender Mensch kann seine Dienstreisen nicht wahrnehmen, ein Spinnen-Phobiker steht ständig unter Strom, weil irgendwo eine Spinne „lauern“ könnte und ein Zahnarzt-Phobiker leidet nach Jahren der Vermeidung unter kranken Zähnen.

Oft sind sich die Betroffenen dessen bewußt,dass keine „echte“ Gefahr besteht, sie können sich jedoch nicht gegen ihre Besorgnis wehren. Es bringt deshalb wenig, einem Phobiker Statistiken oder Wahrscheinlichkeitsrechnungen  zu erläutern, bzw ihm zu erklären, wie real die momentane Gefahr ist, dass eine Spinne unter seinem Bett sitzt – er fühlt sich dadurch noch mißverstandener.

Meistens führt der real erfahrene Schock-Moment, in dem die Spinne tatsächlich auf dem Kopfkissen saß und die Person sich zu 150 % ekelte und fürchtete, zu einer Phobie. Nur konnte das Gehirn nicht verarbeiten, dass diese Situation nun vorbei ist und keine Gefahr mehr besteht. Die Emotion ist sozusagen „steckengeblieben“, anstatt sich im Archiv der bewältigten Momente des Lebens abzulegen . TAT tut genau dieses, sodass das Erlebte aus einer entspannten Perspektive wahrgenommen werden kann, imVertrauen darauf, dass alles „gut“ ist – wie es war, und auch in Zukunft bleiben wird.

Ich setze TAT auch erfolgreich bei Traumata, bei belastenden Gefühlen, wie  allgemeiner Ängste, Traurigkeit sowie bei körperlichen Beschwerden wie Unverträglichkeiten und Allergien ein.

Einen weiterführenden Link über die Ursprünge und Therapiemöglichkeiten der Spinnenphobie finden Sie hier

Weiterführende Informationen zu TAT finden Sie auf meiner Website raumzurseele.de oder auf englisch unter tatlife.com

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