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Archive for the ‘Gedanken für den Tag’ Category

Wenn Du Dich traurig, einsam, ängstlich oder verzweifelt fühlst, umarme einen Baum! Ja, Du hast richtig gelesen. Hast Du diese Möglichkeit je in Erwägung gezogen? Der Baum wartet seit Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten, seine enorme Kraft und Zuversicht mit Dir zu teilen. Er steht da, geduldig und beharrlich. Tag ein Tag aus gehst Du an ihm vorbei, abgekapselt in Sorgen, Hektik oder Lethargie. Wenn er reden oder sich bewegen könnte, würde er Dich mit einem Ast stoppen und sagen: Halt! Bist Du denn blind für mich? All die Jahrtausende vorher waren wir eins und jetzt existiere ich nicht mehr für Dich? Spürst Du denn nicht, wie ich, Vater aller Väter, Dir Halt geben, Dich mit meiner erdigen Energie wieder ins All-Einssein bringen kann? In einer Art und Weise redet der Baum so mit Dir, wenn Du nur einmal innehältst, To-Do Liste und Uhr beiseite legst und Dein Herz an sein Herz drückst. Dann wirst Du ihn sprechen hören, nicht mit Deinem physichen Ohr, sondern mit dem Ohr Deiner Seele.

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Echte Liebe erkennt man daran, wenn ein Mensch bereitwillig übersprühend gebend ist, ohne etwas zurück bekommen zu wollen. Zum Beispiel handelt es sich nicht um echte Liebe, wenn ein Mensch mehrere Hunde in einer Einzimmerwohnung hält und sie den ganzen Tag knuddelt, ihnen nicht genug Auslauf gibt und kein artgerechtes Leben ermöglicht. Diese „Liebe“ wird verwechselt mit Bedürftigkeit. Genauso wenig glauben wir einer Person, die behauptet, sie liebe Blumen, aber vergisst, sie zu giessen. Liebe ist tätiges Umsorgen, für das, was uns wichtig ist. Diese gebende Liebe fühlt sich nicht auslaugend an, sondern unser Herz geht dabei noch weiter auf und füllt sich mit Glück. Echtes Geben kannst Du entwickeln, indem Du Dich wieder zu Deiner ersten großen Liebe hinwendest, Deiner Mutter. Indem Du bedingungslos das Leben, das Dir durch sie geschenkt wurde, annnimmst und ihr von Herzen dafür dankst. Wenn Du sie würdigst, wie es ihr gebührt, wieder eins wirst mit ihr, so wirst Du voller und reicher. Du sprühst über, sodass Geben als eine tiefe, glückselige Freunde empfunden wird. Dies ist kein Akt, der in einem Rutsch vollzogen werden kann, es erfordert Deine tagtägliche bereitwillige Verpflichtung, Dich für diese Öffnung zu entscheiden.

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Im Gegenteil liegt die Kraft. Was würdest Du niemals tun? Tu es. Wenn es weh tut oder Angst macht, Dich traurig oder wütend macht, lass dieses Gefühl präsent werden, spüre, wo es in Deinem Körper manifestiert ist und fokussiere es. Dann umarme das Gefühl in Dir und sag ihm, dass es da sein darf, nur so kann es sich auflösen. Beobachte Dich von aussen in urteilsfreiem Gewahrsein statt mit dem Gefühl zu verschmelzen.

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In der Partnerschaft, aber auch mit unseren Eltern oder im Alltag steht oft die Erwartung im Vordergrund, dass mir mein Gegenüber Aufmerksamkeit, Zuneigung, Liebe, sexuelle Initiative etc. geben muss. Dies ist eine passive Haltung und führt nicht zum dem, was wir uns erhoffen, da wir den Mangel fokussieren. Die Hoffnung ist, dass wir etwas bekommen, was uns vervollständigt. Wenn wir unsere Erwartungen für uns behalten, baut sich nach und nach eine Mauer der Enttäuschung und der erneuten Bestätigung auf, dass die Welt lieblos sei. Wenn wir äußern, was wir uns wünschen, gerät unser Gegenüber oft in einen Erwartungsdruck, der nicht erfüllt werden kann. Wenn die Person es aber dann trotzdem versucht, haben wir das Gefühl, sie mache dies nur uns zuliebe, was dann wiederrum nur halb so schön ist. So entsteht eine Resignationsschleife, Du ziehst Dich zurück, damit Dein Partner oder Freund nichts mehr von Dir nehmen kann. Im schlimmsten Fall beginnen dann Machtkämpfe, und die Trauer und Enttäuschung wandelt sich in Schuldzuweisung, Wut, Aggression und Hass um.

Die alten Mayas sehen die Lösung dieses Dilemmas, indem sie die Art des Liebens des Hundes betrachten. Im Tzolkin Kalender teilten sie das Universum in 20 wesentliche Qualitäten (Archetypen) ein. Ok (Hund) ist eines davon. Der Hund hat den größten Wunsch, seine Liebe mit jemand zu teilen, damit sie ihm zurückgeschenkt wird. Wie wir aus der tiergestützten Therapie wissen, weicht er sogar Autisten auf und bringt frischen Wind in leblose, fade Altersheime. Aber wie hat der Hund im Gegensatz zu uns Menschen die Kapazität dazu, Tag ein Tag aus, immer wieder seine Liebe zu schenken? Er weiß im tiefsten Inneren, dass er ein göttliches Wesen von Schönheit ist, so wie wir das noch als kleine Kinder wußten, wo wir unser Lächeln mit jedem geteilt haben. Um dieses Wissen, dass wir im tiefen Inneren so, wie wir sind, richtig sind, zurückzuerlangen, müssen wir diese verunsicherenden Situationen energetisch verarbeiten, wo uns durch Menschen einmal das Gegenteil vermittelt wurde. So können wir, wie der Hund, den ersten Schritt machen, ohne die Angst, wieder zurückgewiesen zu werden. Dies funktioniert am besten durch Techniken wie Tapas Akupressur Technik, Psychokinesiologie bzw. EMDR. Mit diesen Techniken wird das Erlebnis aus dem lymbischen System, unserem Gefühlszentrum herausgelöst, sodass wir immer weniger an unserem Glauben haften, dass wir falsch, schlecht oder nicht liebenswert sind.

Eine andere wirkungsvolle Art und Weise, ausgeglichen und energetisch aufgetankt durch das Leben zu gehen, ist die Wiederentdeckung Deines Atems, auf Maya (Ik). Nur 5-10 Minuten, zweimal täglich Lebensenergie kräftig ein- und ausatmen, können Dich kraftvoller und zufriedener machen – Dich mit der Fähigkeit ausstatten, den Zeitungsverkäufer anzulächeln oder einem Menschen im Kaufhaus-Eingang die Tür aufzuhalten. Diese einzelne Aktion übt einen Dominoeffekt aus und breitet sich auf die ganze Gesellschaft aus. Auch wenn jemand nicht direkt zurücklächelt, weißt Du, dass es sein Herz für eine Millisekunde erwärmt hat, und das Samenkorn in ihm wurde einmal mehr mit Quellwasser begossen, um irgendwann zu gedeihen.
Manik , auf Maya (Hand), ist die wahrhafte Möglichkeit in Form einer Berührung oder Umarmung für jeden Einzelnen Liebe weiterzugeben. In einer echten Umarmung steckt vielfach mehr Heilungspotential, als in dem besten Medikament. Deine Mutter hat Dich nie umarmt oder Du kannst Dich an so einen liebevollen Moment nicht erinnern? Oder es hat sich mit der Zeit eine Hemmschwelle aufgebaut, sie tief und länger zu umarmen, Dich wie ihr Kind zu fühlen? Visualisiere es und erneuere Deine Vergangenheit! Dein Gehirn kennt nicht den Unterschied zwischen real Erlebtem und Imaginisiertem. Das erste Zeichen, im Tzolkin Kalender ist Imix (Mutterbusen) und besagt, dass jeglicher Anfang die Vereinigung mit der schöpferischen mütterlichen Energie ist. Ohne die vollkommende Annahme und Würdigung meines Lebens, das mir meine leibliche Mutter geschenkt hat, ist es schwer, die anderen Aspekte zu leben. Visualisiere, wie Du direkt nach der Geburt auf ihrer Mutterbrust liegst, von der süßen, nährenden Milchquelle trinkst und vertrauensvoll an ihrer warmen Brust liegst und einschläfst. Tue dies immer wieder. Je tiefer Deine Erfahrung der Einheit ist, desto mehr können schmerzhafte Erinnerungen von Trennung und Verlustangst verblassen. Dein Inneres wird aufweichen, was Deine Mutter spüren wird, wenn Du sie das nächste Mal siehst. Dies wird auch ihr Herz ein Stück weit mehr öffnen, und so kommst Du in die Kraft, ihr Kind sein zu dürfen, Dich fallen zu lassen und bei ihr Kraft zu tanken. Sie wird Deinen Respekt vor ihrer inneren Größe, den Du ihr entgegenbringst, spüren und Dir mehr Liebe schenken, wodurch Du in Beruf und Partnerschaft mehr Ausgeglichenheit und den Wunsch zum Dienen und Weitergeben dieser Liebe erlangen wirst.

Quelle auf Youtube:

Nah Kin – 2012 und das Kalenderwissen der Maya _04-10.avi
Nah Kin – 2012 und das Kalenderwissen der Maya _05-10.avi
Nah Kin – 2012 und das Kalenderwissen der Maya _06-10.avi

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Was bewirkt das „Sich Gedanken machen“ in uns? Wir werden ungeduldig, und erwarten, dass sich bitte, am besten morgen, schnell die Situation ändern soll. Doch wer bestimmt, dass wir für diese Veränderung schon bereit sind? Wir selbst? Oder unsere Mitmenschen, die es doch nur „gut“ mit uns meinen?

Die unvorhersehensten, schönsten Geschenke des Fortschritts bekommen wir, wenn wir nichts erwarten – das Wie, Wann, und das mit Wem ausschalten. Dann vertrauen wir den Wunsch, eine positive Wendung in unserem Leben zu erfahren, einer höheren Kraft an, die die perfekte Konstellation des Geschehens für uns schnitzt. So perfekt, dass wir uns so etwas nie hätten selbst ausdenken können.
Wir geben uns hin. Diese Hingabe hat die Furcht hinter sich gelassen, die schmerzlichen Erlebnisse unseres Lebens bejaht. Wir geben uns der Zukunft mit Vertrauen hin, voller Akzeptanz, für was auch immer kommen mag, ob es sich gut oder schlecht anfühlt wird. Die Situation wird perfekt sein, so perfekt, dass wir uns so etwas nie hätten selbst ausdenken können.

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Viele gehen schon, wenn sie noch stehen,
arbeiten, oder essen schon, wenn sie noch gehen

Gehe, wenn Du gehst,
stehe, wenn Du stehst,
arbeite, wenn Du arbeitest,
iss, wenn Du isst

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Wie fühlt es sich an, wenn uns jemand „vergibt“? Es schwächt uns, da wir uns schuldig fühlen. Wir sind in die Kategorie „Gut“ und „Böse“ eingeordnet worden. Der Ausspruch „Ich vergebe Dir“ kommt einer Verurteilung gleich und zerstört die Beziehung, statt dass es sie nährt. Obwohl wir einen Menschen lieben, kommt es vor, dass wir ihn verletzen. Sind wir deswegen „böse“? Die Nachsicht ist die bessere Art der Vergebung. Man übergeht, was war. Wenn der Schmerz jedoch so groß ist, dass ein Mensch uns immer wieder etwas „antut“, können wir in unser eigenes Familiensystem und unsere Geschichte schauen. Wir können uns fragen, warum wir in so eine Lebenssituation geraten sind. Was soll dieser Mensch für uns erfüllen, und – kann er das wirklich erfüllen? Wenn Du bei Dir schaust, wird Dein Herz weit.

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Güte kommt von gut. Wer gütig ist, der will dem anderen Gutes, ohne etwas von ihm zu fordern oder zu erwarten. Die Güte hält Abstand. Sie scheint von Ferne. Sie tritt dem anderen nicht nahe. Sie ist nachsichtig, jenseits der Moral und in diesem Sinne a-moralisch. Sie will nichts verändern. Sie bejaht den anderen, wie er ist, doch ohne es zu sagen. Sie ist nur da.

In der Nähe gütiger Menschen fühlen wir uns wohl. Ihre Güte macht auch uns milder, menschlicher, einfach durch ihre Gegenwart. Die Güte ist wie mildes Licht am Abend, das die scharfen Konturen verschwimmen lässt. Kein Wunder, dass wir diese Güte vor allem bei älteren Menschen finden, die ihre früheren Erwartungen und Träume schon lange hinter sich gelassen haben und die warten konnten, bis vieles, das sich zuerst als bedrohlich erwies, von selbst vorüberging, und die dankbar sind, das auch das wirklich Bedrohliche an ihnen vorüberging.

Güte ist daher vor allem Gelassenheit, Einklang mit der Vergangenheit und Zukunft. Sie ist die Schwester der Weisheit.

Quelle:hellingerschule.com

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Gelassen ist, wer etwas lassen kann. Zum Beispiel eine Sorge, die Aufruhr des Herzens nach einer Kränkung, einer Demütigung, einer Verleumdung. Gelassen ist auch, wer alte Träume, alte Ansprüche, alte Vorwürfe zurücklassen und damit seine Herz von ihnen frei machen kann, sodass es ruhig, gefasst und für das jetzt Mögliche und Geschenkte bereit ist. Gelassen ist daher auch, wer verzeiht im Sinne von etwas vorbei sein lassen, ohne etwas nachzutragen. Diese Gelassenheit ist Kraft ohne Emotionen, gesammelte Bereitschaft f ür das Kommende und für das Jetzt.

 

Quelle: hellingerschule.com

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„Ich kann nur gegen etwas sein, was tief in mir mein Begehren ist. Siehe Deinen Feind, Deinen Schatten als besten Freund an, denn er erzählt Dir, wovor Du noch die Augen verschliessen willst.“

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