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Viele gehen schon, wenn sie noch stehen,
arbeiten, oder essen schon, wenn sie noch gehen

Gehe, wenn Du gehst,
stehe, wenn Du stehst,
arbeite, wenn Du arbeitest,
iss, wenn Du isst

Die Vergebung

Wie fühlt es sich an, wenn uns jemand „vergibt“? Es schwächt uns, da wir uns schuldig fühlen. Wir sind in die Kategorie „Gut“ und „Böse“ eingeordnet worden. Der Ausspruch „Ich vergebe Dir“ kommt einer Verurteilung gleich und zerstört die Beziehung, statt dass es sie nährt. Obwohl wir einen Menschen lieben, kommt es vor, dass wir ihn verletzen. Sind wir deswegen „böse“? Die Nachsicht ist die bessere Art der Vergebung. Man übergeht, was war. Wenn der Schmerz jedoch so groß ist, dass ein Mensch uns immer wieder etwas „antut“, können wir in unser eigenes Familiensystem und unsere Geschichte schauen. Wir können uns fragen, warum wir in so eine Lebenssituation geraten sind. Was soll dieser Mensch für uns erfüllen, und – kann er das wirklich erfüllen? Wenn Du bei Dir schaust, wird Dein Herz weit.

Die Güte

Güte kommt von gut. Wer gütig ist, der will dem anderen Gutes, ohne etwas von ihm zu fordern oder zu erwarten. Die Güte hält Abstand. Sie scheint von Ferne. Sie tritt dem anderen nicht nahe. Sie ist nachsichtig, jenseits der Moral und in diesem Sinne a-moralisch. Sie will nichts verändern. Sie bejaht den anderen, wie er ist, doch ohne es zu sagen. Sie ist nur da.

In der Nähe gütiger Menschen fühlen wir uns wohl. Ihre Güte macht auch uns milder, menschlicher, einfach durch ihre Gegenwart. Die Güte ist wie mildes Licht am Abend, das die scharfen Konturen verschwimmen lässt. Kein Wunder, dass wir diese Güte vor allem bei älteren Menschen finden, die ihre früheren Erwartungen und Träume schon lange hinter sich gelassen haben und die warten konnten, bis vieles, das sich zuerst als bedrohlich erwies, von selbst vorüberging, und die dankbar sind, das auch das wirklich Bedrohliche an ihnen vorüberging.

Güte ist daher vor allem Gelassenheit, Einklang mit der Vergangenheit und Zukunft. Sie ist die Schwester der Weisheit.

Quelle:hellingerschule.com

Gelassen ist, wer etwas lassen kann. Zum Beispiel eine Sorge, die Aufruhr des Herzens nach einer Kränkung, einer Demütigung, einer Verleumdung. Gelassen ist auch, wer alte Träume, alte Ansprüche, alte Vorwürfe zurücklassen und damit seine Herz von ihnen frei machen kann, sodass es ruhig, gefasst und für das jetzt Mögliche und Geschenkte bereit ist. Gelassen ist daher auch, wer verzeiht im Sinne von etwas vorbei sein lassen, ohne etwas nachzutragen. Diese Gelassenheit ist Kraft ohne Emotionen, gesammelte Bereitschaft f ür das Kommende und für das Jetzt.

 

Quelle: hellingerschule.com

„Ich kann nur gegen etwas sein, was tief in mir mein Begehren ist. Siehe Deinen Feind, Deinen Schatten als besten Freund an, denn er erzählt Dir, wovor Du noch die Augen verschliessen willst.“

Mein Spruch des Tages für Dich:

Anstatt Dich darauf zu beschränken, die äusseren Umstände und das Leben anderer Menschen zu verbessern, schaue nach innen und erforsche Dein eigenes Territorium von unerfüllten Bedürfnissen und Limitationen. Denn wie innen, so aussen.

Setze Dich nach dem Aufwachen aufrecht in Dein Bett. Atme ein paar Mal ganz tief ein und aus und spüre, wie pures Licht durch Deinen Kopf in Deinen ganzen Körper fliesst.Visualisiere nun, wie Du jede zukünftige Minute und Stunde des Tages in eine Decke aus harmonischer Energie umhüllt wirst – und mache Dir so selbst das Geschenk des friedvollen Tages. Umhülle jede Situatuion und jeden Menschen – ob bekannt oder unbekannt mit Liebesenergie. Fühle die Gelassenheit und das Vertrauen, dass Dir an diesem Tag nur Gutes begegnet.

Achte darauf, wie wesentlich erfreulicher Dein Tag verläuft. Andere Menschen werden unbewußt Deine Energie spüren –  ihre Dankbarkeit wird offensichtlich sein. Freue Dich über die Auswirkungen Deines Geschenks.

Die meisten Menschen haben die Weihnachtszeit so richtig genossen – sich für einander Zeit genommen und reichlich beschenkt, nett beisammen gesessen und köstlich gespeist. Wenn dann am Silvesterabend das dritte Sektglas ausgetrunken, und die angeblich letzte Zigarette geraucht wurde, waren die Vorsätze für das neue Jahr gemacht. Selten halten diese „guten Vorsätze“ aber länger als drei Wochen an, und dann ist Frustration vorprogrammiert. Was ist das Ergebnis? Wir sagen uns, dass wir es mal wieder nicht geschafft haben. Aber was fühlt das Unterbewusstsein eigentlich, wenn man z.B. sagt: „Ich will nicht mehr rauchen“!……? Es fühlt: „Ich bin süchtig und kann nicht aufhören!“ Der bessere Weg ist, sich zu fragen: Wie will ich stattdessen sein? Die Antwort ist sicherlich: vital, fit und frei von Zwängen!

Male Dir mit Deinen größten Phantasien aus, wie Du z.B. agil die Treppenstufen hochhüpfst und Dich an der Bewegung freust. Du fragst Dich vielleicht, was das bringen soll ?! Neurophysiologisch kann Dein Unterbewusstsein nicht unterscheiden zwischen „real“ Erlebtem und Geträumtem. Jedes Mal, wenn Du an etwas Kraftvolles denkst, kann dies mehr und mehr zu Deiner Realität werden. Je öfter Du visualisierst, dass Dein Wunschbild schon in Erfüllung gegangen ist, desto größer ist die Chance, dass geschieht, was Du Dir erträumst. Glaube daran, und es funktioniert!

Ich wünsche Dir ein erkenntnisreiches, kraftvolles, aufregendes und harmonisches Jahr 2011.

Mit der Psychokinesiolgie nach Dr. Klinghardt lassen sich pränatale und frühkindliche seelische Konflikte aufdecken und entblocken, die uns nicht mehr bewußt sind.  Das Gefühl  z.B. nie gut genug zu sein, kann aus einem Kindheitserlebnis entstehen, welches unser Leben noch heute dramatisch bestimmt. Die durch traumatische oder verletzende Ereignisse entstehenden Gefühle beeinflussen, wann wir leiden, was wir uns wünschen, wovor wir Angst haben, was uns wütend und traurig macht. Sie bestimmen die Qualität unseres Lebens, oft ohne, dass wir uns überhaupt noch an sie erinnern können.

Die Aufdeckung solcher Konflikte sind möglich durch den so gennanten Muskeltest, wobei ein Arm herunter gedrückt und die Reaktion auf eine gestellte Frage getestet wird.  Bleibt der Arm stark, sagt das Unterbewußtsein: „Mit dem Thema gehe ich nicht in Resonanz“. Bei einer Frage, die das Unterbewußtsein als wahr empfindet, reagiert der Muskel mit einem kurzen „Abschalten“ und kann nicht mehr gehalten werden. Diese Reaktion kann nicht willentlich vom Verstand kontrolliert werden und das ist genau der Effekt, den der Kinesiologe sich zunutze macht.

Durch das Wiedererinnern von unterdrückten Konflikten können sich die damit verbundenen aufgestauten Gefühle  entladen und mittels Nutzung von Augenbewegungsmethoden, Akupressur und Farbbrillennutzung energetisch entkoppelt werden. Das Erlebnis wird dann “ in ein Archiv gesteckt“ und vom Gehirn nicht als akutell betrachtet, sondern als ein vergangenes vereinzeltes Erlebnis, dass nicht aufs ganze Leben übertragbar ist.

Wenn zahlreiche einschränkende Glaubenssätze vorhanden sind, können sich die damit einhergehenden aufgestauten Gefühle auch in Form von körperlichen Beschwerden ausdrücken. Mit der Psychokinesiolgie besteht  die Möglichkeit über den Muskeltest abzufragen, ob dies der Fall ist. So kann durch die Aufdeckung und Auflösung ungelöster seelische Konflikte eine langanhaltende Heilung der körperlichen Beschwerden ohne Symptomverschiebung erreicht werden.

Bisher sind den meisten Menschen nur die Mager- bzw. Fettsucht und die Bulimie als Essstörung bekannt. Seit dem Bio-Boom in den letzten Jahren ist jedoch die sogenannte Orthorexie (orthos= richtig; orexis = Appetit) zusätzlich in den Mittelpunkt gerückt. Nicht die Menge der aufgenommenen Nahrung ist entscheidend, sondern die Qualität. So sind Betroffene darauf fixiert, nur vollwertige Nahrung ohne Zusatzstoffe und Pestizide zu sich zu nehmen – das Verspeisen von Currywurst und Pommes am Eck-Imbiss wird als regelrechte Bedrohung angesehen. Teilweise werden soziale Verbindungen zu Schnitzelessern und Alkoholkonsumenten nicht mehr aufrechterhalten und Essenseinladungen abgelehnt. Im schlimmsten Fall entsteht soziale Isolation und damit verbundene Depressionen.Viele „Orthorektiker“ glauben dennoch, auf dem richtigen Weg zu sein und verspüren kaum Leidensdruck. Das orthorektische Essverhalten beginnt häufig mit dem Wunsch, seinen Gesundheitszustand zu verbessern oder Krankheiten zu bekämpfen. Auch Lebensmittelskandale oder strenge Diätvorschriften in den Medien können dieses Verhalten auslösen. Aus dem normalen Essverhalten entwickelt sich Gesundheitsfanatismus. Teilweise können Orthoretiker nur zu Hause ihre Mahlzeiten zubereiten, um die Kontrolle über die Inhaltsstoffe zu haben.

Auf der sicheren Seite fühlen sie sich im Bioladen. Stiftung Warentest hat jetzt Bioprodukte getestet mit dem Ergebnis, dass Bioprodukte qualitativ nicht besser sind als herkömmliche Produkte – mit dem Unterschied, dass keine oder kaum Pestizidbelastung nachzuweisen sind. Aber sind Pestizide denn wirklich gefährlich? Bei der Recherche zeigt sich, dass es zig verschiedene Meinungen gibt. Der Eine (Bsp. Greenpeace) verteufelt Pestizide als extrem gesundheitsschädlich und handelt höchstwahrscheinlich im Interesse des Naturschutzes. Andere bagatallisieren die Folgen von Pestiziden im Körper. Welchen Quellen man glauben soll, wird man nie herausfinden, da oft nicht zu ersehen ist, ob der Autor den Artikel aus Eigeninteresse verfasste.

Wie geht man nun an das Problem heran?  Die rationale Erklärung, dass die Wahrscheinlichkeit höher liegt  in einen Autounfall verwickelt zu sein, als an angeblich krankmachenden Stoffen zu sterben, macht bei den Verängstigten keinen Eindruck, obwohl sie jeden Tag sorgenfrei Auto fahren. Zu groß ist die Verunsicherung des Nicht-Einschätzen-Könnens.

Generell sollte man das Problem jedoch allgemeiner sehen. Die Angst, keine Kontrolle mehr über seine Umwelt zu haben, nimmt immer mehr zu. Dies zeigt sich auch an der steigenden Anzahl von Allergien. Das Unterbewußtsein sagt sich: Kann ich meiner Umwelt noch  trauen? Lieber nicht! Ich muss mich vor Außeneinwirkungen schützen! Bei der Orthorexie ist es das Gleiche. Auch Allergien sind oft eine Entscheidung des Unterbewußtseins, sich nicht mehr von der Aussenwelt attackieren zu lassen. Will man hier positive Erfolge erzielen, ist die Auflösung emotionaler Fixierungen mit den Methoden der energetischen Psychotherapie erfolgversprechend. Durch die Fokussierung auf die Ängste und das Halten und Klopfen von Meridianpunkten oder die Durchführung von Augenbewegungsmethoden lassen sich die Energieblockaden auflösen.

Lesen Sie dazu mehr über die Tapas Akupressur Technik und über Psychokinesiolgie nach Klinghardt auf meiner Website www.raumzurseele.de

Hier noch ein Buchtipp über das Thema Orthorexie